SPD Rielasingen-Worblingen

 

40 Jahre Treue zur SPD

Veröffentlicht in Pressemitteilungen


von links nach rechts: René Frey, Horst Bechmann, Karl Neidhardt, Peter Friedrich

Der SPD Ortsverein Rielasingen-Worblingen konnte am vergangenen Mittwoch in der Krone zwei Genossen für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD ehren.

Horst Bechmann, der zu den Gründungsmitgliedern der SPD Worblingen im Jahre 1965 gehörte und damals den Posten des Kassierers übernahm, hält der Partei nun schon seit 42 Jahren die Treue. Der Ortsvereinsvorsitzende René Frey würdigte diese lange Zeit und betonte unter dem Nicken der Geehrten "es sei einfacher einer Frau über 40 Jahre treu zu sein als der SPD". Bechmann war nicht nur über viele Jahre im Vorstand des SPD Ortsvereins engagiert sondern auch ein sehr aktiver Wahlkämpfer seiner Partei. So hat er in vielen Wahlkämpfen Plakate geklebt.
Karl Neidhardt, der einzige noch lebende Weltkriegsveteran in den Reihen des Ortsvereins, trat der SPD Rielasingen am 1.1.1967 bei. Neidhardt war für die SPD jedoch schon von 1965-68 als Gemeindeverordneter in den Bürgerausschuß der Gemeinde Rielasingen gewählt. Neidhardt war auch viele Jahre im Vorstand des Ortsvereins tätig und ein engagierter Wahlkämpfer.
Neidhardt und Bechmann wurde neben den herzlichsten Glückwünschen eine Ehrenurkunde, eine silberne Anstecknadel, ein Buch, ein Wein und ein Blumenstrauß überreicht.

Erfolge der SPD darstellen

In seinem Referat forderte der Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Peter Friedrich die Partei auf Erfolge der Partei nach außen besser darzustellen und sich auch zu Erfolgen der SPD öffentlich zu bekennen. So sei es ein großer Erfolg, dass es dank der Regierungsbeteiligung der SPD nun einen Krankenversicherungsschutz für Alle gäbe. Auch die erfreuliche Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt fußt noch auf Reformen der rot/grünen Regierung. Im parteiinternen Streit um die Bahnreform hofft Friedrich auf keine schnelle Entscheidung im Bundestag. Friedrich erwartet, dass der Bundesparteitag der SPD dem Anliegen einer Bahnprivatisierung eine klare Absage erteilt. Für Diskussionsstoff in der anschließenden Diskussion mit dem Abgeordneten sorgte die Schulpolitik und das Thema Afghanistan/Terrorismusbekämpfung. Friedrich sprach sich für ein längeres gemeinsames Lernen und für eine Zusammenlegung von Real- und Hauptschulen aus. Bei einer Verlängerung des Tornado-Einsatzes hat sich Friedrich noch nicht festgelegt. Er befürchtet aber, dass der Ruf von Seiten der NATO lauter werden würde Bundeswehrsoldaten in den Süden Afghanistans zu schicken sollte Deutschland bei den Tornado-Einsätzen aussteigen. Mehrere Redner hatten zuvor die NATO-Vorgehensweise in Afghanistans kritisiert und Bedenken geäußert ob dies ein sinnvolles Mittel zur Terrorismusbekämpfung ist.