SPD Rielasingen-Worblingen

 

Wochenblatt Online: Kledt gesteht Fehler im Wahlkampf ein

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Kledt gesteht Fehler im Wahlkampf ein

Rielasingen-Worblingen. Rund 1.000 Einwohner der Gemeinde Rielasingen-Worblingen sowie eine ganze Riege von Bürgermeistern aus der ganzen Region waren am Sonntagabend dabei, als das vorläufige Endergebnis der Bürgermeisterwahl durch Gemeindewahlleiter Caserotto in der Hardberghalle bekanntgegeben wurde. Neuer Bürgermeister der Doppelgemeinde ist Ralf Baumert (SPD) aus Hilzingen, der sich mit 60,23 Prozent der Stimmen gegen Amtsinhaber Ottmar Kledt (39,71 Prozent) durchsetzte.
Ottmar Kledt selbst gestand seine Niederlage auf der Bühne der Halle gefasst ein. Daran sei nichts zu rütteln und er habe vielleicht Fehler gemacht. Ein Fehler sei vieleicht gewesen, dass die großen Projekte für die Doppelgemeinde in den Anfang seiner Amtsperiode von 16 Jahren gefallen seien. Kledt gratulierte dem Sieger Ralf Baumert mit Händedruck: er könne eine gut geführte Gemeinde übernehmen. Kledt wies auch darauf hin, dass Baumert eine engagierte Mannschaft im Rathaus vorfinde. "Gehen sie mit allen gut um und nehmen sie es niemand übel, wenn sich viele Mitarbeiter des Rathauses im Wahlkampf für mich eingesetzt haben.
Ralf Baumert selbst bedankte sich vor dem Publikum der Halle für einen absolut fairen Wahlkampf. Er habe im Wahlkampf gemerkt, dass es nicht mit Rot, Schwarz oder Gelb zu tun habe, letztlich hätten Sachthemen die Wahl entschieden. "Ich habe im Wahlkampf deutlich machen können wie ich mit den Sachthemen für die Gemeinde umgehen will", so Baumert. Jetzt gehe es darum ab dem 10. April (der Beginn der Amtszeit von Baumert) wie die bereits geführte solide Politik zukunftsgerichtet vorangetrieben werden könne. Zu dem Rathausmitarbeitern, die Ottmar Kledt zum Teil mit Tränen in den Augen zu seiner Niederlage kondolierten sprach Baumert, dass er auf ihre Sorgen und Nöte eingehen werde.
Landrat Frank Hämmerle gratulierte Baumert: "Sie haben einen engagierten Wahlkampf geführt und waren nah bei den Wählern." Ottmar Kledt hinterlasse ein solides Feld. Er habe viel bewegt in zwei Amtsperioden, aber vielleicht nicht alles erreicht.

 

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