SPD Rielasingen-Worblingen

 

SPD blickt zufrieden zurück

Veröffentlicht in Presseecho


Der SPD-Ortsverband zog in Rielasingen Bilanz. Wirtschaft, Sporthalle, Familienförderung und Umfahrung sind die Themen.

Von JANIS WALDEN SÜDKURIER 01.03.2008

Rielasingen-Worblingen (wal) Die Wirren aus dem fernen Berlin dringen nicht bis an die Basis durch. Der Ortsverband SPD Rielasingen-Worblingen blickt sogar zufrieden bei seiner jüngsten Jahreshauptversammlung zurück und mit konkreten Zielen nach vorne. "Wir können regional sogar mehr Eintritte als Austritte registrieren", entgegnete René Frey auf die Frage, ob sich die Unruhen der vergangenen Wochen spürbar auf die Basis niederschlagen haben. Eines ist dem Vorsitzenden des Ortsvereins jedoch ab sofort klar: "Die Zeiten, in denen die SPD über die 40 Prozent rankommt, sind vorbei. Auch für die CDU. Jetzt greifen fünf Parteien nach dem Kuchen." Im Gegensatz zu der in Querelen verstrickten Spitze, präsentierte sich der Ortsverband einig und geschlossen, während das Wahlprogramm für die Gemeinderatswahl mit dem Ist-Zustand verglichen wurde.

Mit der Planung und dem Bau einer Doppelhalle auf der Talwiese sei es vorangegangen, zeigte sich Gemeinderätin Jutta Gold zufrieden. Jetzt ist die Fraktion dran, die Pläne bis Weihnachten bei den entsprechenden Behörden vorzulegen, damit eine Förderung des Sportbundes beantragt werden kann. Auch hat sich etwas für Familien getan, die nach bezahlbaren Baugrundstücken suchen: Seit diesem Jahr gibt es pro Kind in der Familie 3000 Euro Nachlass auf den Kaufpreis.

Schwieriger gestaltet sich nach wie vor die Suche nach probaten Lösungen, um Gewerbe in der Gemeinde zu halten und anzusiedeln. "Wir versuchen alles, gerade Lago Print hier zu halten und ganz klar die Nahversorger", kündigte Karl-Heinz Möhrle die Bestrebungen an, auch weiter an den Themen zu bleiben. Schnelles Handeln sei da angebracht, denn durch die Eröffnung des Rewe-Marktes in der Singener Südstadt werden die Märkte in Zukunft genau kalkulieren, ob Rielasingen lukrativ genug ist, um hier zu bleiben.

Probleme vor Ort regeln

Noch nicht geschlagen sieht man sich in Sachen Ortsumfahrung. Von Anfang an war die SPD dagegen gewesen, nicht nur weil Landschaften zerstört würden, sondern auch weil man sich sicher ist, der Nutzen sei letztendlich zu gering, da eben der meiste Verkehr Quellverkehr sei. "Außerdem muss den Leuten ehrlich gesagt werden: Da gehen Jahre ins Land, bis die Umfahrung gebaut werden kann", kritisierte Gold das Vorgehen der Befürworter. Um direkter handeln zu können, müsse "Geld in die Hand genommen werden". Ein Kreisel in der Ramsener Strasse würde das Durchrauschen durch den Ort einschränken.

 

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